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geschrieben am 13 Jan 2017 In: Buchkritik

Buchkritik – „Dark Love“

Estelle Maskame: Dark Love – Dich darf ich nicht lieben
ISBN: 978-3-453-27063

Hene, 2016

Der Roman „Dark Love-Dich darf ich nicht lieben“ ist der erste Teil einer Trilogie und wurde von Estelle Maskame geschrieben. Es geht um die erste Liebe zwischen zwei Teenagern und soll genau diese Zielgruppe ansprechen, Jugendliche ab 15 Jahren.

Eden muss ihre Sommerferien bei ihrem Vater in Santa Monica verbringen und lernt dort auch ihre Stiefmutter und ihre drei Stiefbrüder kennen. Mit ihrem Stiefbruder Tyler steht sie von Anfang auf dem Kriegsfuß, dass sie dort dann die gleichen Freunde haben, macht es nicht einfacher. Eden ist das klassische pubertierende, zickige Mädchen, welche ihrem Vater die Schuld am Zerbrechen ihrer Familie. Ihr Stiefbruder Tyler ist ebenfalls ein Bad Boy wie er im Buche steht, mysteriös, rätselhaft, ständig schlecht gelaunt und drogenabhängig. Die beiden teilen den zufällig den gleichen Freundeskreis und diese Freunde leben das Klischee von Teenagern, ständig auf Partys und am Trinken. Generell lebt das Buch von Klischees, welche leider nicht sonderlich erfolgreich umgesetzt worden sind, sondern sorgen eher für genervtes Augen rollen. Man merkt deutlich, dass die Autorin sehr jung war als sie das Buch geschrieben hat (13 Jahre), vielleicht ist das der Grund weshalb es mir nicht gefallen hat, denn die „Probleme“ waren mir zu übertrieben, unglaubhaft und zu kindisch, eventuell bin ich einfach zu alt. Der Klappentext ließ mich auf ein Buch wie „After Passion“ hoffen, aber leider war dem nicht so. Generell hat man von der „unwiderstehlichen Liebe“ zwischen den beiden nichts mitbekommen, sehr schade. Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

Laura, 19 Jahre

Rick Riordan: Das Schwert des Sommers (Magnus Chase #1)
ISBN: 978-3551556684

2016

Seit dem mysteriösen Tod seiner Mutter lebt Magnus Chase auf der Straße, um der Polizei und Fragen die er nicht beantworten kann, aus dem Weg zu gehen.
Doch an seinem sechzehnten Geburtstag geschieht das Unerwartete. Von all den Dingen, mit denen er an diesem Tag nicht gerechnet hätte, steht zu sterben ganz oben auf seiner Liste, dicht gefolgt davon zu erfahren, dass sein Vater ein Nordischer Gott war und auf einmal in Valhalla, dem Jenseits für Helden der nordischen Mythologie, zu landen.
Doch die Thane sind der Meinung, dass er dort nicht hingehört. Und als ob es nicht schon schwer genug für Magnus wäre, damit klar zu kommen, dass er tot ist und das er nun den Rest der Zeit bis Ragnarök an einem Ort verbringen muss, an den er wohlmöglich nicht gehört, wird ihm auch noch prophezeit, dass in neun Tagen die Welt untergehen wird – und nur kann er kann dies noch verhindern.

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geschrieben am 4 Jan 2017 In: Buchkritik

Buchkritik – „Star Wars: Verlorne Welten“

Claudia Gray: Verlorene Welten (Star Wars)
ISBN: 978-3-8332-3194-0
Panini Verlag
409 Seiten

2015

Nachdem die Alte Republik gefallen ist, sind acht Jahre vergangen. Das Imperium hat die Welten des Äußeren Randes fest im Griff.
Thane Kyrell und Ciena Ree stammen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Seine Familie ist wohlhabend und lebt auf einem Berg. Ihre ist ärmer und lebt im Tal. Beide sind unzertrennlich. Während ihrer Ausbildungszeit zu Piloten des Imperiums auf Coruscant zerstreiten sich die Beiden, so dass sie einander nicht mehr sehen wollen. Sie müssen aber immer an den anderen denken. So denkt Ciena an Thane, als der erste Todesstern, auf dem Thane stationiert war, vernichtet wird. Er befindet sich dann aber auf einem Transporter auf dem Weg zu einem anderen Planeten.
Thane sieht, dass das Imperium ganz anders ist, als er dachte und desertiert. Er tritt der Rebellion bei, während sie Karriere in der Armee des Imperiums macht.
Aber sein Schritt zwingt sie sich zwischen ihm und dem Imperium, dem sie die Treue geschworen hat, zu entscheiden. Kann sie ein Leben ohne Thane leben?

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geschrieben am 2 Jan 2017 In: Buchkritik

Buchkritik – „Die 5. Welle“

Rick Yancey: Die 5.Welle (Die 5. Welle #1)
ISBN: 978-3-442-31334-1
Goldmann Verlag
420 Seiten

2014

https://www.randomhouse.de/content/edition/covervoila_hires/Yancey_RDie_fuenfte_Welle_1_142358.jpg

Cassie lebt in einer Welt, die von Außerirdischen angegriffen wurde. Sie und ihr Bruder Sammy haben die ersten drei Angriffswellen überlebt, dann wurden sie getrennt. Ihr Vater wurde von Soldaten hingerichtet, ihre Mutter starb an der dritten Welle, einer Seuche. Man kann niemandem mehr trauen. Schaft Cassie es ihren Bruder zu finden? Und was wird die fünfte Welle, die etwas mit Kindern zu tun hat, sein?

Der Roman hat mir sehr gut gefallen, obwohl man sich am Anfang durch einige Rückblicke kämpfen muss, damit man die Handlung auch versteht. Doch dann nimmt die Handlung sehr schnell Schwung auf und man kann nicht aufhören das Buch zu lesen.
Die Handlung besteht aus zwei Handlungssträngen, die unterschiedliche Hauptfiguren (Ben „Zombie“, Sammy „Nugget“ und Cassie) besitzen, die am Ende des Buches kunstvoll zu einem verwoben werden.
Ich finde, die Charaktere sind sehr gut und einmalig gestaltet, da sie sich während dem Verlauf der Handlung ständig weiterentwickeln und Höhen und Tiefen erleben.

Markus

 

geschrieben am 3 Dez 2016 In: Buchkritik

Buchkritik – „Empire of Storms“

Sarah J. Maas: Empire of Storms (Throne of Glass #5)
ISBN: 9781619636071

2016

Empire of Storms

Nach über zehn Jahren ist Aelin nach Terrassen zurückgekehrt um ihren Thron zu beanspruchen, doch alles ist anders als erwartet. Die Lords ihres Landes berufen sich auf eine alte Tradition, nach der Herrscher von Terrasen erst ihre Zustimmung braucht, bevor er den Thron besteigen kann – und Aelin lehnen sie ab. Doch sie ist entschlossen ihnen ihren Wert zu beweisen und Terrasen nicht noch einmal im Stich zulassen. Sie ist bereit alles zu tun, um eine Armee aufzustellen, mit der sie den Krieg gegen die Finsternis gewinnen kann.

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geschrieben am 18 Nov 2016 In: Buchkritik

Buchkritik – „Kriminaloberkommissar Kasimir“ (Band 2)

Brigitte Endres: Kriminaloberkommissar Kasimir – kriminaloberkommissar_kasimir_2 Ein brillanter Geist in der unwürdigen Hülle eines Nagetiers ; 2

Thienemann
ISBN 978-3-522-18421-2

2016

Nach Valentines letzten Fall, in dem sie mit Kriminaloberkommissar Kasimir dessen eigenen Mordfall aufgeklärt hat, da seine Seele in ihr Meerschweinchen Bully eingefahren war, hat sich ihr Leben ziemlich beruhigt. Auch, wenn sie es furchtbar findet, dass wohl manche Morde nie als solche erkannt werden.
Doch, wie es der Zufall will, nötigt sie ihr Vater, bei der Abholung eines Verstorbenen mitzuhelfen – doch dabei kommt ihr die Familie ziemlich suspekt vor und irgendwie überhaupt nicht berührt vom Tod des Mannes und ganz langsam rutscht Valentine ins nächste Abenteuer…

Ja, es ist ein Kinderbuch. Ja, es ist ein Krimi…ich wüsste ehrlich gesagt nicht, welcher Zielgruppe ich es wirklich zuschreiben soll. Die Geschichte mit dem Kommissar im Meerschweinchen-Körper hat ja schon irgendwie was kindliches… (Ich finde die Idee einfach genial…). Auch Valentines Verhalten spricht eher für Kinderbuch, aber die Details über die Morde…könnten eventuell auch dagegen sprechen. Aber eben nur eventuell.
Okay, jetzt zum Wesentlichen:
Wie schon im ersten Band, ist mir Valentine einfach sympathisch. Dass sie von ihrer Familie ständig wegen ihrem Gewicht gefobbt wird und einfach ziemlich faul ist, kennt ja jeder irgendwo und das machte es mir umso sypathischer. Außerdem ist sie eine sehr ehrliche Person. Definitiv gemacht für das Kriminalgeschäft…
Jedenfalls, was bisschen genervt hat (das Wort trifft es ziemlich) – Herr Kasimir lässt manchmal ziemlich die Ober-Zicke raushängen. Aber dasentspricht nur seinem Charakter, wie ich ihn aus dem ersten Band in erinnerung habe, von daher: Das soll wohl so sein und sorgte wohl auch für den ein oder anderen Lacher meinerseits.
Ja, ich finde den Humor in diesem ziemlich knuffigen Krimi einfach toll. Ich weiß nicht, irgendwie reißt esmich seit dem ersten Band mit, weil die Ideen einfach so toll sind, ich weiß auch nicht, was ich dazu sagen soll.
Auch der Schreibstil gefällt mir ziemlich gut. Er ist einfach sehr flüssig und angenehm – aber warum nur müssen die Titel der Reihe nur so lang sein und wie soll ich die Reihe überhaupt nennen? o.O Es wird sich hoffentlich bald ein kurzer einheitlicher Reihenname finden, denn ich will unbedingt weiterlesen. Allgemein habe ich eigentlich mal wieder nichts auszusetzen, es war einfach putzig und für die Zielgruppe perfekt, welche auch immer das jetzt wirklich sein man.

Michelle, 18 Jahre (hier klicken zu meinem eigenen Buchblog)

geschrieben am 15 Nov 2016 In: Allgemein, nächstes Treffen

Workshop Buchkritiken verfassen

Die Rezensionen gehen so manch einem JuLiD-Mitglied nicht leicht von der Hand und werden schon mal zur Rezession ;-)

Aber damit alle künftig ein gutes Handwerkszeug an die Hand bekommen und mehr Jurymitglieder sich trauen, hier im Blog ihre Buchkritiken zu veröffentlichen, wird es am 30.November einen Workshop speziell dazu geben. Eingeladen haben wir eine „alte Häsin“, ein ehemaliges JuLiD-Mitglied, mittlerweile in der Branche selbst sehr aktiv. Jacqueline Wagner wird JuLiD zeigen, was eine gute Buchkritik ausmacht, worauf es zu achten gilt und mit welchen Kniffen und Tricks die Lesbarkeit erhöht wird und mehr Pfiff in die Texte kommt.

Los geht’s 16 Uhr!

geschrieben am 15 Nov 2016 In: Buchkritik

Buchkritik – „Das Licht von Aurora“

Anna Jarzab: Das Licht von Auroradas_licht_von_aurora_1
Loewe

ISBN 978-3-7855-7950-3 

2015

Als Grant Sasha plötzlich aus heiterem HImmel anspricht, ist diese mehr, als nur darüber überrascht. Als dieser sie dann auch noch bittet, sein Date zum Abschlussball zu sein, fällt sie dann erst recht aus dem Wolken: Was sie nicht daran hindert, die Einladung anzunehmen.
Was Sasha allerdings nicht erwartet hatte, war, dass Grant gar nicht der war, der er zu sein vorgab und ohne ihre Einwilligung wird sie plötzlich in ein Paralleluniversum entführt und soll dort die Rolle der amtierenden, verschwundenen Prinzessin übernehmen, die ihr Doppelgänger ist?!

Als ich begann das Buch zu lesen und die…ersten drei Parts hinter mir hatte, war ich wirklich drauf und dran, das Buch als grottenschlecht abzustempeln und einfach wegzulegen.
Nicht nur, dass sie irgendwie sinnlos erscheinen und Sasha mir irgendwie dumm vorkam, weil sie so unglaublich krass naiv war – sowas gibt es nicht mal in Filmen: Als ob dein Ex-heimlicher-Schwarm dich plötzlich anspricht und es ERNST meint! Das gibt es nicht!
Jedenfalls ging es mir ziemlich gegen den Strich, das einzige, was ich cool fand, war die Sicht von Thomas (Grants Analog aus dem Paralleluniversum, der Sasha entführt und dessen Namen ich in meinem Kopf gerne spanisch ausspreche Thomás klingt aber auch einfach viel besser…).
Aber deshalb bin ich auch gerade ziemlich froh, dass ich mich doch immer durchquäle, denn in diesem Fall wurde alles ziemlich genial, nachdem der grausige Prolog vorbei war.
Es war aufregend, actionreich. Man fiebert mit: Wird Sasha auffliegen oder wird etwas anderes passieren?

Langsam wird auch klar, dass in Aurora (Name des Paralleluniversums) etwas ganz und gar nicht stimmt und man fragt sich ständig, auf welcher Seite man stehen soll.
Sashas Reaktionen sind auch plötzlich viel logischer und nachvolziehbarer, auch, wenn ich finde, dass sie zu selten ihr Heimweh erwähnt (was sie ja unweigerlich haben muss), aber wenigstens konnte dieser Punkt dann nicht nervig werden, von daher kann ich da gerne drüber weg sehen.
Natürlich gab es hier auch die treffenden Klischees – in wen verliebt sich Sasha wohl?
Richtig!
Aber ich fand das einfach nur passend.
Außerdem, was unbedingt erwähnt werden muss: Die Hintergründe und die Charaktere, sowie die Universen. Diese ganze Welt im Roman war einfach extrem gut ausgearbeitet. Theoretisch lernt man wirklich eine neue Welt kennen. Analoge, Viele-Welten-Techniken etc. einfach genial, finde ich. War auf jeden Fall wert, es zu lesen, weil es einfach interessant war.
Was mich allerdings am Ende wieder gestört hat: Als ob diese eine Handlung möglich wäre. Ich würde spoilern, würde ich erklären, was ich meine, aber ich denke, alle, die das Buch lesen werden, werden mir zustimmen: Manche – wenige Sachen sind einfach nur so krass unrealistisch, dass man nur noch den Kopf schütteln kann; so wie ich gerade.

Der Schreibstil (nicht zu vergessen) war weder außergewöhnlich, noch zu langweilig, er war schlichtweg angenehm, mehr kann ich dazu leider nicht sagen. -^.^-

Aber ansonsten hat es mich ziemlich mitgerissen, ich steh aber auch ziemlich auf sowas, wenn es nicht zu klischeebelastet ist.

Michelle, 18 Jahre (hier klicken zu meinem eigenen Buchblog)

 

PS: Achtet mal auf das Cover – die Polarlichter verbergen ein Prinzessinenkleid – genial!

geschrieben am 4 Nov 2016 In: Buchkritik

Buchkritik – „Queen of Shadows“

Sarah J. Maas: Queen of Shadows (Throne of Glass #4)
ISBN: 9781619636040

2015

Queen of Shadows

Aelin ist zurück in Ardalan und bereit ihren Throne zu beanspruchen. Doch kaum ist sie in Rifthold angekommen, werden ihre Pläne von Grund  auf erschüttert. Ihre Cousin, Aedion, wird vom König festgehalten und soll in nur wenigen Tagen öffentlichen exekutiert werden. – Eine Falle für Aelin, von der der König keine Anstalten macht, sie zu tarnen. Aber Aedion ist nicht Aelins einziges Problem, denn Dorian ist von einem Vlagprinzen bessesen. Für Aelin scheint es die einzige Möglichkeit, ihn zu töten, doch Chaol glaubt dran, dass Dorian noch nicht verloren ist und ist bereit alles zu tun um ihn zu retten – und Aelin davon abzuhalten ihn zu töten.

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geschrieben am 2 Nov 2016 In: Allgemein

Frankfurter Buchmesse 2016

An dieser Stelle möchte ich mich schon mal bei allen entschuldigen, die das hier lesen, weil sie irgendwas im Bezug auf die Buchhighlights des kommenden Jahres zu erfahren hoffen. Keiner der Verlage hat sich in Anbetracht von „Harry Potter und das verwunschene Kind“ so richtig getraut  größer Werbung für irgendein anderes Buch zu machen.

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Dafür wurde von Carlsen auch ordentlich Werbung für das Buch gemacht. Nicht zuletzt mit einer riesigen Ausgabe, die von der Decke hing (und die man irgendwie einfach nicht richtig aus Bild bekommen konnte) und einer auch ziemlichen großen Ausgabe, in die man hinein lesen konnte.

Mit dem Presseausweis, den ich dieses Jahr ergattern konnte, kam ich bereits ab Mittwoch auf die Messe. Ich musste überrascht feststellen, dass nicht mal 6 Stunden vollkommen ausreichen, um sich den Teil der Messe, der für mich interessant ist, einmal anzugucken, wenn ich keine Termine habe und es nicht so voll ist.
Ich habe tatsächlich ein paar Bücher entdeckt, die ich ganz interessant fand und mir, sobald ich mal Zeit habe, genauer angucke und zum Teil auch lesen werde. (Rezensionen folgen dann zu gegebener Zeit.)

Ab Freitag gab es dann die ersten Signierstunde und Veranstaltungen, die für mich interessant waren.

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Zuerst bin ich zu der Siegereherung des Schreibwettbewerbes von  Tolino und Impress gegangen. Ich muss gestehen, eigentlich nur, weil Jennifer Wolf gesagt hatte, dass sie dort sein würde und ich mir „Abendsonne – Die Wiedererwählte der Jahreszeiten“ signieren lassen wollte. Das habe ich auch geschafft und obendrein habe ich noch einen häufen Goodies dazu bekommen. Allerdings hat die Jury so von den Siegerbüchern geschwärmt, dass ich mir zumindest eins davon auch angucken werde, sobald es denn raus kommt.

 

 

Impress (momentan mein Lieblingsverlag, weil die Bücher eigentlich alle echt gut sind und  ausschließlich deutsche Autoren verlegt werden) veranstaltet die Signierstunden von seinen Autoren dankbarerweise zum Teil auch schon freitags. Da sind die Schlangen nicht so lang (aber trotzdem lang genug).

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Um 16 bis 17 Uhr haben erst mal Stefanie Hasse, Jennifer Alice Jager und Laura Kneidl signiert. Was ich bisher von Stefanie Hasse und Laura Kneidl gelesen habe, fand ich echt super und kann es nur weiter empfehlen und auch über Jennifer Alice Jager habe ich bisher eigentlich nur gutes gehört.

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Direkt im Anschluss haben Carina Mueller, Martina Riemer  und Ava Reed signiert. Da „Hope & Despair“ und „Spiegelsplitter“ schon länger auf meiner TBR Liste stehen, habe ich beschlossen mir die Bücher direkt da zu kaufen und dann auch direkt signieren zu lassen.

Leider kam Carina Mueller sehr spät, weswegen es für mich danach sehr knapp wurde. Eine Freundin von mir, die eine noch größerer Potterhead ist, als ich, hat nämlich während der Messe bei mir übernachtet und kam freitags an. Das Wochenende ist doch gleich viel besser, wenn man drei Harry Potter Filme gucke, sich Flüche quer über die Messe an den Kopf wirft und jemanden hat, der zusammen mit einem Schlange sitzt.

Samstag war bei mir von vorne bis hinten zugeplant – zumindest hat es sich so angefühlt.

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Um 10 Uhr ging es, nach dem wir eine halbe Stunde über die Messe geschlendert waren, erst mal zu Cecelia Ahern – 2 Stunden vor dem offiziellen Beginn der Signierstunde. Aber wer sich mit Signierstunden auf der FBM halbwegs auskennt weiß, dass man früh kommen muss oder sich gar nicht mehr an der ewig langen Schlange anstellen muss. Außerdem kann man bequemer Schlange sitzen, wenn man sich anstellt, bevor es los geht, als wenn sich die Schlange sich dauernd bewegt (aber auch das geht).
Nachdem wir die Security mit Schokoriegeln bestochen haben (nicht, dass es was gebracht hätte, wir waren auch vorher schon die Ersten) kam Cecelia Ahern, wie dass bei ausländischen bzw. bekannteren Autoren üblich ist, ungefähr eine halbe Stunde früher und begann auch direkt zu signieren.

Da es erst kurz vor halb zwölf war, dachte ich mir, dass ich es sogar noch zu der Signierstunde von Sandra Regnier für den dritten Band ihrer „Zeitlos“-Trilogie schaffen könnte, wenn ich mich beeile. Leider ist es nur Samstags nicht so wirklich möglich irgendwie schnell irgendwo hin zu kommen. Na, ja. Fast eine viertel Stunde später habe ich es dann trotzdem geschafft, nur um fest zu stellen, dass die Schlange schon um den halben Stand ging.
Sandra Regnier kam sogar früher, aber Carlsen, Impress und allgemein die meisten Verlage (eigentlich alle außer Fischer und droemer knaur) haben dieses Jahr ein neues Level von Unorganisiertheit präsentiert. In der Regel wurde dieses Jahr erst 20 Minuten vorher irgendwas aufgebaut.
Mit fast 10 Minuten Verspätung und einer sehr langen, genervten Schlange ging es dann los und weitere 30 Minuten später bin ich dann auch dran gekommen. (An dieser Stelle kein Foto, weil es zu eng dafür war.)

Danach habe ich mich kurz wieder mit einer Freundin getroffen, die am Loewe stand saß und auf die Signierstunde von Ursula Poznaski wartete. Etwas weniger als eine Stunde vorher und immerhin stand schon ein Schild – aber noch niemand wusste, wo die Signierstunde stattfinden sollte.

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Nichts ahnend, dass es bei der nächsten Signierstunde noch unorgansierter sein würde, bin ich dann weiter. Als ich  beider Verlagsgruppe Random House am Tresen fragte, wo denn die Signierstunde von Gesa Schwartz um 15 Uhr stattfinden solle, war die Verlagsmittabeiterin erst mal komplett verwirrt. Schließlich hat sie es dann aber doch geschafft mich zu den Verlagsmittabeitern von cbt direkt weiter zu schicken. (Hatte ich schon erwähnt, dass fast alle Signierstunden – einschließlich dieser – von Random House ungefähr 2 Wochen vor der Messe von dem Veranstaltungskalender auf der Seite der Verlagsgruppe verschwunden sind?)
Der Verlagsmittarbeiter von cbt konnte mir dann auch tatsächlich weiterhelfen. Er hat mich zu einem Signiertisch verwiesen, an dem gerade noch eine Signierstunde satt fand. Er meinte, dass diese auch noch bis 15 Uhr gehen würde und ich mich dann entsprechend erst anstellen könnte. Leicht angenervt habe ich mich fünf Meter von dem Tisch mitten in den Weg gesetzt. Stellt euch meine Überraschung vor, als die vorherige Signierstunde um 14 Uhr vorbei war. Inzwischen war ich auch nicht mehr die einzige Verwirrte. – Verwirrt deswegen, weil statt für Gesa Schwartz aufzubauen alles weggeräumt wurde und die Verlagsmittarbeiter sich alle in Luft auflösten. Ganze 15 Minuten vorher geschah dann wirklich etwas – ungefähr 2 Minuten bevor auch schon die Autorin selbst kam, aber noch nicht anfangen durfte zu signieren (warum auch immer). Stattdessen haben der Verlagsmittabeiter zwei Frauen erlaubt sich ganz nach vorne vor zu drängeln, weil sie ja so lange gewartet hätten. (Wir hatten länger gewartet, nur an der richtigen Stelle. )

9.1

Danach ging es wieder zu einer Signierstunde von Impress am Carlsen Stand (Impress ist ein Unterverlag von Carlsen). Diesmal war die Schlage sogar noch länger.
Nach gut 40 Minuten in den ich mich kaum bewegt hatte (wieder hatte die Signierstunde erst 5 Minuten später angefangen) wurde ich dann durch die Schlange durch gewunken, da fast alle nur für Jennifer Wolf anstanden (von der ich mir schon am Tag davor das aktuelle Buch hatte signieren lassen). Könnte auch daran liegen, dass Impress von den anderen beiden Autorinnen entweder überhaupt keine Bücher da hatte oder der neuste fehlte – ich hatte „Das Bündnis der Talente“ und „Der Krieg der Talente“ zum Glück schon vor der Messe gekauft gehabt und konnte mir so beide von Mira Valentin signieren lassen.

Hab ich schon erwähnt, wie toll/süß ich es finde, wenn Autorinnen wie Gesa Schwartz und Mira Valentin sich passend zu ihren Büchern anziehen bzw. versuchen zu Cosplayen?

Am Sonntag war früh aufstehen angesagt, denn nach dem ich nun schon zwei Mal gescheitert war, wollte ich endlich ein Autogramm von Kerstin Gier. Die Signierstunde sollte um 10 Uhr anfangen, von daher war klar, dass sich die Schlange direkt bilden würde, sobald die Messe eröffnet.
Zufällig hatte ich am Tag davor erfahren, dass die Presse schon früher rein darf. Also bin ich als Möchtegern Blogger mit meinem Presseticket um 8.50 Uhr an der riesigen Schlange vor dem Eingang vorbei spaziert (wenn Blicke töten könnten…) und dann zum Fischer Stand los gerannt. Um 8.57 Uhr habe ich dann in der Schlange gestanden (ja, es gab schon eine Schlange; nein, ich war nicht die Erste).
Eine knappe halbe Stunde später hatte das Schlange sitzen und Schokolade essen (jeder hat von Fischer ein kleines Täfelchen bekommen) dann auch schon ein Ende, da Kerstin Gier bereits da war.

Aus Langweile und weil die Freundin einer Freundin noch Freunde von sich suchen wollte, sind wir dann die Schlange abgelaufen.
Inzwischen ging die Schlange schon bis zum Anfang von Gang E zurück (Fischer hatte Stand E21), um die Ecke, an Gang F und G vorbei, wieder Raus durch die Tür bei Gang G/H in den Vorraum, weiter bis zu der Tür bei Gang J/K, dort wieder rein, vorbei an Gang L, um die Ecke in den nicht beschrifteten Gang an der Wand und da noch ein Stück weiter.
Es war gerade mal 9.40 Uhr.
(Weil das natürlich eine sehr verständlich Erklärung war, neben nochmal ein Bild, in dem ich die Schlange in orange nachgezeichnet habe.)

Ein paar Stunden später habe ich dann nochmal mit bei einer Freundin bei droemer knaur Schlang gesessen und habe dabei eine neue Identität verpasst bekommen (sie sollte einer Freundin auch ein Buch signieren lassen und es gab, wie so oft, eine Signiersperre von einem Buch pro Person).

Warum ich das erwähne? Weil die Organisation des Verlages so gut war. Der Signiertisch wurde zwei Stunden vorher deutlich gekennzeichnet, es wurden Absperrbänder aufgestellt, an jeden in der Schlange wurden zwei Trinkpäckchen und zwei Päckchen Jelly Beans ausgeteilt und man hat sogar dran gedacht, den entstehenden Verpackungsmüll wieder einzusammeln.

Zum Schluss wurde ich dann noch von einer Freundin zur DCM gezerrt, auf der ich zugegebener maßen bisher noch nie war, weil eine Freundin von ihr sich für das Finale Qualifiziert hatte (und dann auch tatsächlich bei den Paaren 3. geworden ist). Dafür, dass ich fast überhaupt nichts gekannt habe, fand ich es echt gut.

Die Buchmesse war für mich auch dieses Jahr wieder ein tolles Erlebnis und ich werde nächstes Jahr definitiv wieder hingehen.

Vanessa, 16 Jahre