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geschrieben am 9 Mai 2012 In: Buchkritik, JuLiD liest gerade...

Buchkritik – “Die Bestimmung”

 

Veronica Roth: Die Bestimmung
ISBN 978-3-570-16131-9
(2012)

Als Beatrice sechzehn wird, muss sie sich für eine der fünf Fraktionen ( Altruan, Ferox, Ken, Candor und Amite) entscheiden. Doch bei dem Ereignungstest stellt sich heraus, dass Beatrice eine Unbestimmte ist. Diese gelten in ihrer Welt aber als hochgefährlich. Doch Beatrice behält es für sich und verlässt ihre alte Fraktion, die Altruan um sich den furchtlosen Ferox anzuschließen. Dort findet sie schnell Freunde und muss die drei Phasen bestehen, um eine richtige Ferox zu werden.

Ein sehr spannendes und fesselndes Buch. Die Sätze sind kurz und leicht zu lesen, ebenso wie der Schreibstil.  Die Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und keine blieb im Hintergrund, sondern jeder spielt eine Rolle. Was mir nicht so gefallen hat, war, dass das Ende einfach angerast kam und es auch nach ungefähr 50 Seiten zu Ende war. Entweder hatte die Autorin keine Zeit, oder aber keine Lust mehr. Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich habe es an einem Tag durchgelesen. Ich gebe dem Buch 15 von 15 Punkten, weil mir das Buch einfach gut gefallen hat, obwohl das Ende sehr doof war.

Annalena, 12 Jahre

JuliD hatte sich als Projekt bei Mixed-Up beworben, einem Wettbewerb für Kooperationen zwischen Schule und Kultur. Aus insgesamt 378 Bewerbern hat es JuLiD in der Kategorie “Preis der Jugendjury” mit weiteren 15 tollen Projekten ins Finale geschafft! Im Sommer werden die Gewinner bekannt gegeben. Wir drücken uns jetzt mal selbst die Daumen und schauen, wer den Wettbewerb gewinnt.

Kathleen Weise: Aschenputtels letzter Tanz
ISBN 978-3-522-50301-3
(2012)

Wie jedes Jahr in den Sommerferien machen Harper und ihre Mutter, Urlaub bei der Familie in dem kleinen Ort Marburg.  Doch vor ein paar Wochen wurde Harpers Cousine Elsa im Moor überfallen und ihr wurde ein Zeh amputiert. Der Täter hinterließ ein  Aschenputtelzitat neben Elsa.  Aber Elsa ist das alles egal ja, sie scheint sogar glücklich zu sein, was Harper sehr irritiert. Sie will sich auf die Suche nach dem Täter machen. Doch als Harper nach ein paar Tagen im Moor spaziert, findet sie die verletzte Nina und Harper wird klar, dass der Täter noch einmal zugeschnappt hat. Denn auch bei Nina ließ der Täter ein Zitat über Schneewittchen da.  Mit dem anziehenden Tobi, versucht sie herauszufinden was geschehen ist. Doch Elsa und Nina schweigen. Doch dann wird Harper klar was es mit den Märchenzitaten auf sich hat. Wird es noch ein 3. Opfer geben?

Das Buch hat mich irgendwie enttäuscht. Das Ende war nicht so toll und es hat sich bei mir so angehört als wäre das der einzige Weg mit seinen Problemen fertig zu werden. Aber das Buch hatte auch viel Positives;  Die Hauptpersonen waren gut erzählt und der Schreibstil war leicht zu lesen  und das Moor wurde so gut beschrieben das ich dachte, ich wäre selbst dort. Die Leute im Ort Marburg wirken zwar oberflächlich, was aber sehr gut gepasst hat.

Für mich war es kein Thriller, weil ich mir ein anderes Ende gewünscht hätte, sowie ein bisschen mehr Spannung.

Annalena, 12 Jahre

geschrieben am 1 Mai 2012 In: Buchkritik, JuLiD liest gerade...

Buchkritik – “Nur ein Hauch von dir”

Sue Ransom: Nur ein Hauch von dir
ISBN 978-3-596-85450-9
(2011) 

Als Alex einen Armreif, mit einem blauen Stein darin, am Flussufer findet,  überlegt sie nicht lange und zieht ihn an. Doch als dann wenig später ein wunderschöner Junge vor ihr steht, glaubt sie, sie leidet unter Halluzinationen. Und doch muss Alex ständig an ihn denken. Alex begegnet ihm immer öfter und eine zarte Liebe entwickelt  sich. Doch Callum-, der Junge- ist ein Geist und Alex kann ihn nur mit dem Armreif sehen. Aber ist die Liebe stark genug?

Eine sehr süße Liebesgeschichte. Wäre das Buch ein wenig spannender gewesen, hätte es von mir volle Punktzahl bekommen..

Die Personen waren mir sehr sympathisch gewesen und der Schreibstil war sehr gut. Die Autorin hat nie zu viel Information über die Orte geschrieben, sodass ich mir vieles selber vorstellen konnte. Ein sehr schönes Buch, wäre da ein wenig Drama darin gewesen.

Annalena, 12 Jahre

geschrieben am 29 Apr 2012 In: nächstes Treffen

Es wird spannend…

Nach langem Sichten, Lesen und Bewerten werden am kommenden Mittwoch die Siegertitel aus dem Produktionsjahr 2011 ermittelt. Die Gewinnerbücher sind noch streng geheim, werden aber pünktlich zu den Sommerferien als tolle Sommerlektüre bekannt gegeben!

Seita Parkkola: Wir können alles verlieren. Oder gewinnen
ISBN 978-3-407-82013-6
(2012)

Das Haus der Möglichkeiten- die letzte Chance für schlimme Kinder. Dort wird auch Taifun hingeschickt, ein 12- Jähriger Junge, der immer abhaut. Das Haus der Möglichkeiten hat aber strikte Regeln und Taifun muss sein altes Leben aufgeben. Auch sein größter Schatz: Sein Skateboard. Doch das passt Taifun gar nicht und er setzt alles daran, damit es wieder wie früher wird. Doch dann lernt er India kennen, die aus dem Haus der Möglichkeiten abgehauen ist und jetzt auf der Straße lebt. Zusammen mit anderen Kindern, die abgehauen sind, versuchen sie, gegen das Haus der Möglichkeiten anzutreten und es zu zerstören. Denn das Haus der Möglichkeiten hat Taifuns Eltern entführt und das macht ihn wütend.

Oh mein Gott. Das Buch war echt schlecht. Ich fand, dass die ganze Geschichte, völliger Müll ist. Die ganze Zeit hat Taifun sich das alles gefallen lassen und ich hätte ihm am liebsten eine geklatscht. Die ganzen Leute in diesem Buch gingen mir auf die Nerven, besonders Ira Frost- die Schulpsychologin. An Taifuns Stelle hätte ich mal alle angeschrien, aber er hat immer nur ‚ja‘ gesagt, was mich echt genervt hat. Sogar der Schreibstil war schlecht, weil ich noch nicht mal wusste wie die alle aussehen, außer halt Taifun selber. Am Ende blieben ganz viele Fragen offen, sodass ich mich gewundert habe, was das soll. Echt, das schlechteste Buch was ich je gelesen habe.

Annalena, 12 Jahre

geschrieben am 25 Apr 2012 In: Buchkritik, JuLiD liest gerade...

Buchkritik – “Schlehenherz”

Heike Eva Schmidt: Schlehenherz
ISBN 978-3-8000-5670-5
(2012)

Als Lila’s beste Freundin Vio nach einer Schulparty spurlos verschwindet, denkt jeder, sie sei abgehauen. Doch nach ein paar Tagen das Unfassbare: Vio wurde umgebracht und unter einem Schlehenbaum vergraben. Für Lila bricht eine Welt zusammen. Wütend und schockiert, beginnt Lila selbst nach dem Täter zu suchen. Die Spur führt sie zu SchülerVZ, indem ihre beste Freundin ein Forum geschrieben hatte. Sie meldet sich dort an mit dem Namen ‘Schlehenherz‘ an  um den Täter auf sie Aufmerksam zu machen.  Doch sie merkt nicht, dass sie sich damit in größte Gefahr bringt. Während alle verzweifelt nach dem Täter suchen, schnappt der Täter erneut zu.

Es war okay. Das Buch war zwar kein Thriller, aber auch kein Krimi. Eher gesagt nichts. Es hat bei mir keine Gänsehaut erzeugt, mich dafür aber gefesselt, weil ich unbedingt wissen wollte wer der Täter war. Die Geschichte wird von Lila erzählt und bei fast jedem Ende eines Kapitels hat der Täter auch mal erzählt. Ich will jetzt nichts verraten aber da gab es so ein Mädchen, das wurde vergewaltigt; sie hatte zwar keine große Rolle gespielt aber ich hätte von ihr gerne mehr erfahren. Das Buch war eigentlich ganz gut, für zwischendurch, aber bei mir hat es keinen bleibenden Eindruck hinterlassen noch habe ich etwas aus diesem Buch gelernt.

Annalena, 12

geschrieben am 18 Apr 2012 In: Allgemein, für Verlage und Buchhandlungen

Lesung als Dankeschön für JuLiD

 Der Welttag des Buches am 23. April ist seit 1995 von der UNESCO weltweit ausgerufen worden, um für das Lesen zu werben. Die Schul- und Stadtteilbücherei nahm dies zum Anlass, einmal allen Personen, die sich in der Bücherei ehrenamtlich für die Leseförderung engagieren und verdient gemacht haben,  in einem großen Freundeskreis zusammenzuführen und ihnen ganz herzlich zu danken für ihr Engagement rund ums Lesen und die Bücherei zu danken!

Ein großes Dankeschön geht an:

Vorleseclub: Drei Mamas lesen seit Frühjahr 2009 jeden Donnerstag mit Fünftklässlern spannende Geschichten und erwecken die Abenteuer mit Basteleien, ungewöhnlichen Leseorten und Spielen zum Leben.

JuLiD: die Literaturjury trifft sich seit Herbst 2009 monatlich und bespricht neue Jugendbücher, jährliche Buchsieger machen Lesemuffeln Appetit aufs Buch! (www.julid-online.de)

Lesescouts: lesen im Krankenhaus vor (Zusammenarbeit mit Aktionskomitee Kind im Krankenhaus), gestalten literarische Nachmittage im Seniorenheim Dietrichsroth, unterstützen die Bücherei, organisieren Events, lesen bei den Wilden Hummeln (Kinderkarten) in u.v.a.m.

Leselernhelfer: seit Herbst 2011 lesen ehrenamtliche Männer und Frauen einmal wöchentlich mit einem Lesepatenkind, um dessen Lesefähigkeit und Lesemotivation auszubauen (Kooperation mit Mentor e.V. – Die Leselernhelfer)

Die Autorin Ursula Neeb las aus „Das Geheimnis der Totenmagd“. Ursula Neeb wurde bekannt durch ihre historischen Kriminalromane, die uns ins Frankfurt des Mittelalters entführen. Nach der Lesung gab es einen Empfang mit Gaumenfreuden und Getränken.

 

geschrieben am 18 Apr 2012 In: Buchkritik, JuLiD liest gerade...

Buchkritik – “Mein böses Herz”

Wulf Dorn: Mein böses Herz
ISBN 978-3-570-16095-4
(2012)

Vor zwei Jahren starb Doros kleiner Bruder Kai an einem unerklärlichen Tod. Seitdem plagen Doro schlimme Halluzinationen und flüsternde Stimmen verfolgen sie. Für einen Neuanfang zieht Doro mit ihrer Mutter nach Ulfingen. Praktisch, das der neue Nachbar auch gleichzeitig der neue Therapeut für Doro ist, denkt sich ihre Mutter. Doch eines Nachts begegnet Doro einen Jungen in der Laube, der kurz darauf wieder verschwindet. Doro ist sich sicher das sie sich diesen Jungen nicht eingebildet hat, obwohl jeder denkt sie sei verrückt. Doro macht sich auf die Suche nach diesen Jungen und nach ihrer verschwundenen Vergangenheit, kurz vor Kai’s Tod. Doch dann erfährt Doro das dieser Junge aus der Laube vor einigen Tagen Selbstmord begangen hat. Aber ist er wirklich tot?

Mir gefällt dieses Buch sehr gut, besonders das die Kapitel nicht so lange sind. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und ab und zu kommen auch Teile von Doros Vergangenheit darin vor. Man kann sich gut in Doro hinein versetzen und versteht ihre Entscheidungen ganz gut. Alles in einem gebe ich dem Buch 15 von 15 Punkten!

Annalena, 12 Jahre

Em Bailey: Du denkst du weißt wer ich bin
ISBN 978-3-86396-023-0
(2012)

Dass eine neue Mitschülerin an Olives spießige Schule kommt, verbreitet sich schnell. Doch das Miranda Vaile, ihre Eltern umgebracht hat, weckt Olive’s Neugier. Mit ihrer besten Freundin Ami, versuchen die beiden herauszufinden was wirklich dahinter steckt. Denn irgendetwas stimmt nicht mit Miranda. Es scheint als ob sie von katie, das beliebteste Mädchen der Highschool, Besitz ergreifen würde. Denn während Katie in den Schatten fällt und langsam einer grauen Maus ähnelt, nimmt Miranda ihr ganzes Aussehen von ihr an. Auf einer Internetseite findet Olive dann das Unfassbare heraus: Ist Miranda ein Shapeshifter?

Das Buch hat eine düstere und spannende Atmosphäre beim Lesen entwickelt. Der Schreibstil ist ganz okay. Was mich allerdings gestört hatte war, das die Spannung am Anfang, in der Mitte stark nachgelassen hat. Noch ein negativer Punkt war, das man nicht wirklich gesagt bekommen hat was Olives “Vorfall” war. Trotzdem hat mir das Buch gefallen.

Annalena, 12 Jahre