Buchkritik – SUBmarin

AutorEschbach_SUBmarinAndreas Eschbach
Seiten: 451
Erscheinungsjahr: 2017

Achtung es handelt sich um die Fortsetzung von Aquamarin!

Saha hat erfahren, dass sie halb Mensch, halb Submarin ist. Die Submarines sind genveränderte Menschen, die im Meer leben. Jetzt möchte Saha ihren Vater, der auch ein Submarin ist, kennenlernen. Dafür begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise durch das Meer um Australien.

Auf ihrer Reise wird ihr immer wieder gesagt, sie sei Mittlerin. Sie kann sich darunter aber nichts vorstellen und will nur ihren Vater finden. Auf der Suche kommt sie zu den Graureitern, einer Gruppe Submarines. Doch welches finstere Ziel verfolgt der König der Graureiter? Und welches Geheimnis verbirgt der Prinz der Graureiter?

Am Ende findet Saha sich in ihrer Rolle als Mittlerin wieder, die Botschafterin zwischen Land- und Wassermenschen. Wichtige Entscheidungen für die Zukunft der Submarines wird sie treffen müssen, – dies fällt ihr überhaupt nicht leicht.

Das Buch knüpft direkt an Band 1 „Aquamarin“ an, bleibt aber hinter Band 1 zurück.

Am Anfang fand ich es etwas verstörend, dass die Handlung nicht in Gang kommt. Gewöhnungsbedürftig sind die Namen der Submarines, die sich immer auf besondere Eigenschaften der Figuren/Personen beziehen, wie z.B. „Lacht-immer“ oder „Taucht-tief“.

Die Hauptfiguren des Buches, allem voran Saha, aus deren Perspektive erzählt wird, sind sehr detailliert beschrieben. Gleiches gilt für die Unterwasserwelt. Das Meer wird geheimnisvoll und schön beschrieben. Es ist toll, wie detailliert und farbenreich der Autor das Meer um Australien beschreibt. Deshalb sollte man es lesen.

Der Schreibstil von Andreas Eschbach ist trotz der am Anfang langsamen Story fesselnd und er schafft es einen in die Meerestiefen von Australien zu entführen.

Leider passiert viel weniger in Band 2 im Vergleich zu Band 1.

Trotzdem ist es sehr interessant zu erfahren, wie die Kultur der Submarines aussieht und wie sie ohne Feuer leben.

Autor: Markus

 

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