Suzanne Collins : Die Tribute von Panem 3 – Flammender Zorn
ISBN 978-3-7891-3220-9
(zum Verlag)

Das Buch „Die Tribute von Panem – Flammender Zorn“ bildet den Abschluss der Panem-Trilogie. In diesem Buch wird der Widerstand und darauffolgende Krieg der Rebellen gegen die Herrschaft des Kapitols beschrieben.

Das Buch setzt sich im Gegensatz zu den vorherigen Teilen der Trilogie stärker mit den Folgen des Krieges auseinander, schafft es jedoch nicht, dies sinnvoll in die Geschichte einzubinden. Desweiteren nimmt die Qualität des Geschriebenen von Seite zu Seite immer weiter ab, während auf den ersten Seiten die Geschichte noch glaubwürdig fortgesetzt wird, nehmen die Logikfehler und Lücken der Erzählstruktur immer weiter zu, dies gipfelt in einem unlogischen, nicht gut begründetem und lückenhaften Ende. Insgesamt ist die Qualität der Handlung unterirdisch, da sie an vielen Stellen, wie zum Beispiel, dass die Propaganda der Rebellen sofort wirkt und die des Kapitols wirkungslos ist, in sich unlogisch ist und gewaltige Logikfehler enthält, so werden einer aktiven!! Militäreinheit zwei Personen zugeteilt, die für verrückt erklärt wurden und einer von ihnen bekanntermaßen seine Verbündeten umbringen will.

Doch den krönenden Abschluss dieser Katastrophe bildet der Schluss, der wirkt, als ob er wegen Zeitdruck vollkommen lieblos und lückenhaft gelassen wurde und keine Qualitätssicherung stattgefunden hätte. Dieses Bild kommt zustande, da auf den letzten hundert Seiten sich zwar die Ereignisse in rasantem Tempo zuspitzen, dabei allerdings viele relevante Situationen nicht geschildert werden oder der Tod einer sehr relevanten Person in nur einem Satz abgehandelt und danach nicht mehr thematisiert wird. Einen letzten Kritikpunkt bildet die Darstellung der Charaktere, von denen, im Gegensatz zu den ersten Teilen, keiner mehr eine nachvollziehbare Motivation besitzt oder diese nicht mit den Überzeugungen der ersten beiden Teile übereinstimmt. Desweiteren agieren viele Charaktere einfach nur unlogisch oder widersprechen viel zu häufig ihren eigenen Überzeugungen.

Als einzigen positiven Aspekt kann man anführen, dass die Handlung trotz ihrer Fehler und Lücken noch relativ spannend ist.

Alexander, 17 Jahre

 

Im Gegensatz zum zweiten Teil fand ich den dritten eigentlich sehr gut. Es werden neue Aspekte eingebracht und die Geschichte sehr gut zu Ende geführt. Ich staune jedes Mal aufs Neue, wie grausam das Kapitol ist, wenn es Kinder und Jugendliche in die Arena schickt, um sich gegenseitig zu töten. Auch wenn der dritte Teil nicht in der Arena spielt, ist er nicht weniger ergreifend und ein gelungener Abschluss der Panem-Trilogie.

Madeleine, 16 Jahre