Inge Becher: Lautlose Stufen
ISBN 978-3-940078-39-1

2016

Deutschland, 1939. Hella Arnold ist 10 Jahre alt, als sie eine rätselhafte Krankheit bekommt. Immer wieder muss sie für lange Zeit ins Krankenhaus, sie fehlt in der Schule und kann auch nicht, wie ihre Freundinnen, den Jungmädeln beitreten. Hella wird zur Außenseiterin, immer stärker wird ihre Lebenswelt eingeschränkt. Dabei möchte sie doch nur eines: dazugehören wie alle anderen. Mit 14 erfährt Hella von speziellen Kliniken, in denen schwerkranken Kindern wie ihr geholfen werden kann. Sie bittet den Chef­arzt des Krankenhauses um eine Überweisung dorthin. Als ihr Hausarzt und ihre Eltern davon hören, sind sie entsetzt: Denn aus diesen Kinderfachkliniken kam noch kein Kind lebendig zurück … (Verlagstext)

Ein kleiner Roman, der sich meiner Meinung nach besonders für den Geschichtsunterricht, und weniger als Freizeit- bzw. Unterhaltungsroman, eignet. Die Kapitel vorangestellten Informationen sind zum Inhalt desselben passend. Zu der Protagonistin konnte ich leider keine Beziehung aufbauen, es viel mir schwer, mich in sie hineinzuversetzen. Schuld daran war teilweise auch der emotionslose Schreibstil. Das Cover ist wenig ansprechend, den Titel hingegen finde ich sehr passend und er war auch der Hauptgrund, wieso ich mich entschieden habe, den Roman zu lesen. Obwohl das Thema nachdenklich machen und zu tiefgründigen Gedanken anregen sollte, ist mir die Geschichte kaum im Gedächtnis geblieben.

Franziska, 21 Jahre