Buchkritik – Krabat

Autor: Cover von KrabatOtfried Preußler
Seiten: 350
Erscheinungsjahr: 1971

Der Waisenjunge Krabat zieht während des Dreizigjährigen Krieges über das Land, bis er von einem Traum geleitet an die Mühle im Koselbruch, dem Hauptschauplatz, kommt.

Bevor er die Mühle erreicht, warnt ihn ein Bauer, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugehe.

Krabat ignoriert diese Warnung, wird Lehrling und später Geselle beim einäugigen Meister der Mühle. Zu spät erfährt er, dass er auch in schwarzer Magie unterrichtet wird. Lange genießt Krabat sein aufregendes Leben, bis sein Freund und Altgeselle Tonda plötzlich stirbt. Krabat hat einen Verdacht. Niemand kann von der Mühle fliehen, denn der Meister verhindert dies mit dunkler Magie. Doch als Krabat sich in ein Mädchen verliebt, findet er einen Weg aus der Mühle zu entkommen.

Ich fand das Buch super! Die Charaktere sind einzigartig dargestellt. Die Story geht flüssig und schnell voran und man kann sich sehr gut in die Personen hineinversetzen.

Die Figuren sind gezwungen Stellung zu beziehen, Risiken auf sich zu nehmen und Entscheidungen auf sich zu nehmen. Dies ist einzigartig spannend geschrieben.

Der Roman Krabat hat mich mit seiner schaurigen, spannungsgeladenen, aber auch teilweisen witzigen Atmosphäre einfach im Atem gehalten.

Der Roman ist ein zeitloses Meisterwerk, das jeder in seinem Leben gelesen haben sollte.

Autor: Markus

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