Buchkritik – „Drei Schritte zu dir“

 
Rachael Lippincott, Mikki Daughtry, Tobias Iaconis: Drei Schritte zu dir
ISBN 978-3-423-76252-6
dtv, 2019

Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allem und jedem fernhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme. Will ist ganz anders – er lässt sich nicht unterkriegen und ist bereit, auf volles Risiko zu gehen. Sobald er 18 ist, wird er dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen. Vor allem aber ist Will jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen ihnen wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so tödlich – vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen? (Verlagstext)

Allgemein war viel des Buches sehr vorhersehbar und die offensichtliche Tatsache, dass die beiden Protagonisten ein Paar werden, oder es aufgrund ihrer Krankheit zumindest versuchen, hat mich enorm gestört, allerdings gerat das während des Lesens oft in den Hintergrund und es wurde eine wirklich schöne Atmosphäre erzeugt. Auch gab es einige unerwartete Ereignisse, die das Lesen sehr angenehm gestaltet haben. Abgesehen von der Handlung, hat man auch ein wenig über die Krankheit Mukoviszidose gelernt, mir sehr gefallen hat.

Marie, 16 Jahre